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Panerai taucht in der Zürcher Bahnhofstrasse auf

Die Kultmarke aus Italien findet eine exklusive Adresse im Herzen Zürichs, und Watchonista war bei der Eröffnung dabei.

19. Juni 2019: Gleissender Sonnenschein im blauen schweizerischen Himmel, 27 Grad im Schatten. Der Sommer zeigt sich von seiner besten Seite in Zürich und verspricht perfektes Wetter am Tag der Eröffnung der Panerai-Boutique an der Bahnhofstrasse 25, nur ein paar Schritte entfernt vom Paradeplatz, ein Zentrum der Weltfinanz.
 

Der Laden ist klein und fein. Die Einrichtungen sind in einem verfeinerten Art déco Stil, mit Lampen, die auf die maritime Ursprünge der Marke hinweisen. Es ist nach Genf, Luzern, St.Moritz und die Manufakturboutique in Neuenburg die fünfte Panerai Boutique in der Schweiz.
 

Panerai Uhren werden in der Schweiz hergestellt, aber den Design der Marke, die nach wie vor in Florenz entwickelt wird. Diese Uhren stehen für Lifestyle und eine bejahendes Lebensgefühl. Die breiten Zifferblätter und schnittigen Gehäuse suggerieren Selbstbewusstsein, aber auch Understatement, mit einem Hauch von richtiger Zeigefreudigkeit. Eine Panerai – 42 bis 47 Millimeter Durchmesser – wird oft allein schon wegen ihrer Grösse gemerkt.
 

Und Zürich hat unzählige Plätze, wo dies möglich ist: Zum Beispiel beim Apéro in der Seerose mit ihrem Saint-Tropez-Feeling, oder zum Dinner in der kühlen Ruhe des Dolder Grand hoch über der Stadt und zum Absacker mit den Schönen und Coolen in der Barfussbar, die nur ein paar Schritte vom neuen Store entfernt in der Limmat vertäut ist.
 

Mit diesen Uhren kann man im Fall auch segeln, schwimmen und tauchen bis auf den Grund des Zürisees. Dafür sind diese Uhren, von 1936 bis 1993 der italienischen Marine vorbehalten, ja eigentlich gemacht.

Und sie wären wohl untergegangen, hätte Johan Rupert, Mehrheitsaktionär der Richemont-Gruppe, die Marke 1997 nicht gekauft und mächtig in sie investiert. Panerai wurde dank dem Trendsetter, hat als erste Marke wirklich grosse Männer-Uhr lanciert und Bronze als Material für Gehäuse salonfähig gemacht. Und zwar alles entlang einer Designentwicklung, die bis zu den Anfängen der Marke zurückreicht. Dieses visuelle Erbe wird weiter gepflegt, inklusive kissenförmigem Gehäuse, gefrästen Indexen, bügelförmige Bandanstösse und Kronenschutzbrücke. Alles andere – Materialien, Komplikationen – wird im Laboratorio de Idee von 50 Ingenieuren und Uhrmacher laufend weiter entwickelt und neu erfunden.
 

Dieses Jahr hat Panerai in der Branche für grosse Augen gesorgt mit neuen Produktionskonzepten und spektakulären Ereignissen. Neben coolen Neuzugänge in den Kollektionen Luminor und Radomirgab es drei limitierte Editionen in der Submersible Reihe.
 

Zu den 33 Exemplaren gehörten auch noch ein Training mit den COMSUBIN, den Elitenkommandos der italienischen Marine. Die "happy few", die sich eine Submersible Chrono Guillaume Néry ergattern konnten, dürfen mit dem Weltmeister im Freitauchen in die Tiefe zu rauschen. Es war eine tolle Idee: Die kleinen Editionen Submersibles + Adventure wurden verkauft, noch bevor sie produziert waren. Das sagt viel über den Erfolg der Marke, und weshalb sie gedacht hatte, Zürich sei ein tolles Pflaster.
 

Aber wie schaut es für die Marke aus? Da können sicher die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Panerai Boutique in Zürich weiterhelfen

(Fotografie von Igor Laski)